IMG 9397a  26.06.2017
  Bausatzvorstellung: Embraer 190 Lufthansa
  (Revell, Art.Nr. 03947, Maßstab 1:144)
  von Bernd Heller

 

 

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Das Original:

Embraer ist ein brasilianischer Flugzeughersteller, der sich auf Kurzstreckenpassagierflugzeuge spezialisiert hat. Momentan sind die Modelle 170, 175, 190 und 195 der E-Jet Familie im Einsatz. Sie unterscheide sich im wesentlichen nur in Ihrer Rumpflänge. Der Prototyp der 170 hatte im Februar 2002 seinen Erstflug. Bis Ende 2008 waren 500 Maschinen gebaut und im Jahr 2013 wurde die 1.000 Maschine ausgeliefert. Da kann man durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Neben diversen Fluggesellschaften Weltweit und in Europa hat auch die Lufthansa derzeit 9 Stück Embraer 190 und 8 Stück Embraer 195 im Einsatz.

 

Die Spritzlinge:

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Der Bausatz:

Mit der Nummer 03937 folgt von Revell mit der Embraer 190 die erste Variante der Erstauflage der Embraer 195 aus dem Jahr 2016. Augenscheinlich der einzige Unterschied zwischen beiden Bausätzen ist der verkürzte Rumpf der 190. Es gibt überschaubare 55 Einzelteile zu verbauen, die sich auf drei Spritzlinge verteilen. Die versenkten Gravuren passen zu einem Modell in diesem Maßstab.

Es ist zwar ein Bauteil für das Cockpit vorhanden, aber davon dürfte später, wenn das Klarteil eingesetzt ist, nicht mehr viel zu erkennen sein. Auf dem Rumpfrücken sind drei Antennen angegossen. Hier ist es besser, diese zu entfernen und später, nach dem Kleben, Schleifen und Lackieren wieder zu montieren. Es sind ein paar wenige Unsauberkeiten an einigen Bauteilen zu erkennen, die aber leicht zu entfernen sind. Die Triebwerksschaufeln sind angedeutet. Alle Ruderflächen sind fest angegossen. Wer hier mehr „Action“ haben möchte, kommt um aufwändige Sägearbeiten nicht herum.

 

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Die Bauanleitung:

Die Bauanleitung verteilt sich auf 12 A4-Seiten und 32 Baustufen. Die gut dimensionierten Zeichnungen sind leicht verständlich aufgebaut. Als Gegengewicht sollen mindestens 20 Gramm in der Bugspitze platziert werden. Erfreulicherweise brauchen diesmal keine Farbe gemischt zu werden, so das man auf die fertigen Farben aus dem Revell-Sortiment verwenden kann.

 

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Der Markierungsbogen:

Der Markierungsbogen wurde wieder bei DACO entworfen und ist glänzend und dünn gedruckt. Der Fauxpas mit der Cockpitverglasung beim Vorgängermarkierungsbogen wurde hier erfreulicherweise korrigiert. Die einzelnen Markierungen sind einwandfrei gedruckt und sitzen auf einem eng begrenzten Trägerfilm. Mit ihm kann eine Maschine (D-AECC) dargestellt werden.

 

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Ein Fazit:

Das fertige Modell hat eine Länge von 25,3 cm und eine Spannweite von 20 cm. Die Altersempfehlung beginnt ab 10 Jahren. Bei einem UVP von etwa 15 Euro ist der Bausatz genau das Richtige für ein Wochenendprojekt!

Weitere Informationen zum Bausatz und eine mögliche Bezugsquelle gibt es hier.

 

Bernd Heller / Modellbauclub Koblenz