A001a  25.12.2018
  Bausatzvorstellung: Civil Airliner Airbus A-321
  (Zvezda, Art.Nr. 7017 , Maßstab 1:144)
  von Thomas Schäffter

 

 

 

An der Firma Zvezda kommt man in den letzten Jahren bei zivilen Airlinern im Maßstab 1:144 nicht mehr vorbei, dass zeigt die Modellpalette von 16 Modellen, wie auch die Qualität. Hier stellen wir den Airbus A321 vor, der schon vor einiger Zeit herauskam.

 

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Das Original:

Dieses Mittelstreckenflugzeug ist eine Weiterentwicklung der A320 mit einer vergrößerten Rumpflänge von sieben Metern für größere Sitzplatzkapazitäten. Der A321 ist das größte Mitglied der A-320-Familie. Als Airbus A320-Familie werden die vier Schmalrumpfflugzeug-Baureihen des Flugzeugherstellers Airbus für die Kurz- und Mittelstrecke bezeichnet. Der A320 war dabei als erste Variante das Basismodell der als Tiefdecker ausgeführten Familie. Die Benennung der Baumuster orientiert sich an der jeweiligen Länge des Rumpfes; der A318 und A319 sind etwas kürzer als der A320, die gestreckte Version heißt A321. Der erste A320 wurde 1988 ausgeliefert und war das erste zivile Flugzeug mit digitaler Fly-by-wire-Steuerung. Bis einschließlich November 2017 sind insgesamt 13.353 Flugzeuge der A320-Familie bestellt worden. 7874 Maschinen wurden ausgeliefert, davon sind 7652 noch im Dienst. Die A320-Familie gehört damit, neben der Boeing-737-Familie, zu den am meisten verkauften Verkehrsflugzeugtypen.

 

Der Bausatz:

Der Bausatz kommt in einer stabilen Verpackung. Er besteht aus drei grauen Spritzlingen, ein Spritzling mit Klarsichtteilen und zwei Teile für einen Ständer, Decals und einer Bauanleitung. Heutzutage bekommt man gar keine Modellständer mehr, da ist Zvezda noch vorbildlich. Photoätzteile sind keine vorhanden. Der Bausatz hat 145 Einzelteile und misst bei Fertigstellung locker 30 cm. Die Spritzlinge machen einen sehr guten Eindruck, zeigen filigrane und feine Details, wie versenkte Paneellinien und sind auf der Höhe der heutigen Spritzgusstechnik.

Der A321 kann in drei Positionen gebaut werden, stehend auf der Landebahn, auf dem Ständer mit ausgefahrenen Fahrwerk oder auf dem Ständer mit eingefahrenen Fahrwerk. Die vordere Backbordseitentür kann in geöffneter Position gebaut werden. Hinter dieser Tür befindet sich der Eingang mit zwei Sitzplätzen für das Kabinenpersonal. Der Vorhang zur Passagierkabine fehlt ebenso, wie eine Inneneinrichtung derselben. Das Cockpit ist auch sehr schön für diesen Maßstab ausgestattet, es fehlen einzig die Sicherheitsgurte. Auch nicht mehr üblich und löblich für Zvezda, den Kabinenfenstern Klarsichtteile zu spendieren, da werden bei anderen Herstellern meist Decals benutzt. Die Passform der Rumpfteile und der Flügel ist hervorragend. Die Vorflügel und Landeklappen sind sehr gut nachgebildet und auch sonst ist alles an seinem Platz, was gebraucht wird.

 

Kommen wir nun zu den Spritzlingen:

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Weitere Details kann man hier sehen:

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Die Bau- und Bemalungsanleitung ist in DIN A4 Format und hat neun Seiten, ist in s/w gedruckt und führt durch 12 Bauabschnitte zum fertigen Modell. Sie ist dabei verständlich und vollkommen ausreichend. Die Farbangaben beziehen sich auf die Sortimente von Humbrol und Zvezda, wobei 11 unterschiedliche Farbtöne benötigt werden.

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Die Decals sind für ein Flugzeug in den Airbus-Fabrikfarben vorgesehen. Sie sind sauber und ohne Versatz gedruckt und habe eine gute Qualität.

 

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Fazit:
Die Firma Zvezda hat hier wieder einen sehr schönen Airliner herausgebracht. Viele Hersteller von Passagiermaschinen gibt es nicht mehr und wenn dann auch noch die Qualität stimmt, kann man beruhigt zugreifen. Empfehlenswert!

 

Weitere Informationen von Hersteller Zvezda gibt es hier und ein PDF der Bauanleitung kann man hier bei Scalemastes.com herunterladen.

 

Text und Fotos: Thomas Schäffter / Modellbauclub Hoyerswerda e.V.