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  Bausatzvorstellung: German Battleship Tirpitz
  (FlyHawk, Art.Nr. FH9002 , Maßstab 1:2000)
   von Bernd Heller

 Nach der Bismarck folgt nun als zweiter Bausatz der „Pocket Fleet Series“ nun die Tirpitz von FlyHawk im Maßstab 1:2000. Über das Original brauche ich an dieser Stelle nichts zu schreiben – der interessierte Modellbauer sollte das deutsche Schlachtschiff aus WK2 kennen.

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Der Bausatz:

FlyHawk hat in dem kleinen Karton eine zusätzliche Verstärkung eingeschoben, die dem Karton eine zusätzliche Stabilität verleiht. Der Bausatz besteht aus drei Spritzlingen und drei losen Bauteilen. Total besteht die Tirpitz aus 47 Bauteilen. Darin enthalten ist ein Displayständer mit Namensschild. Die Detaillierung der Bauteile ist, wie von FlyHawk gewohnt sehr hoch und sehr filigran. Beste Beispiele dafür sind die beiden Kräne und das Arado 196-Bordflugzeug, welches aber nur einmal vorhanden ist. Der Kunststoff ist recht weich. Wer möchte, das das Schiff auch als Wasserlinienmodell darstellen.

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Die Bauanleitung ist auf der Kartonrückseite zu finden. Für mein Empfinden hätten die Zeichnung gerne auch etwas größer im Format sein können. Hier gibt es die Alternative die Rückseite zu scannen und dann vergrössert auszudrucken. Die Bemalungshinweise sind auf der Kartonseite zu finden und beziehen sich auf keinen speziellen Farbenhersteller. Das fertige Modell ist etwa 13 cm lang und etwa 2 cm breit. Tatsächlich gibt es mit Art.Nr. FH960001 ein Austauschset mit gedrehten Metallrohren der Hauptbewaffnung. Diese sind zwar für die Bismarck angegeben, sollten aber für die Tirpitz kompatibel sein.

 

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Fazit:
Der Bausatz der Tirpitz von FlyHawk im Maßstab 1:200 ist wegen der filigranen Teile nicht anfängertauglich. Bei diesem kleinen Maßstab hat man bei der Präsentation deutlich mehr Möglichkeiten als bei einem großen Schiffmodell. Die oben genannten, marginalen, Kritikpunkte fallen nicht wirklich ins Gewicht. Der Bausatz ist sehr empfehlenswert!

Mit der Scharnhorst und der Gneisenau werden, im gleichen Maßstab, weitere Großkampschiffe der DKM von FlyHawk folgen.

 

Eine mögliche Bezugsquelle für den Bausatz und den bisherigen Zurüstteilen beim deutschen Importeur MBK gibt es hier.

 

Bernd Heller / Modellbauclub Koblenz