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  Bausatzvorstellung: Abrams M1A2 SEP with Mine Clearing Blade System
  (FlyHawk, Art.Nr. FH3301 , Maßstab 1:72)
  von Bernd Heller

Das Original:
Mit diesem etwa 3.100 kg schweren Anbau pflügt der M1A1 SEP eventuelle Minen aus dem Boden und schiebt sie bei einer Geschwindigkeit von 8 bis 10 km/h zur Seite. Der Pflug wird über einen Elektromotor bewegt und hat eine maximale Eindringtiefe von 31 cm. Für so einen Einsatz muß das Kanonenrohr zur Seite geschwenkt werden, da eine explodierende Miene das Rohr beschädigen könnte. Auch kann der Panzer beim Einsatz des MCB nur geradeaus fahren um nicht den Anbau zu beschädigen. Auch muß das Gelände relativ flach und frei von felsigen Untergrund sein. Wenn der Räumschild in der oberen Position ist, behindert er die Manövrierfähigkeit des Panzer nur minimal. Zusätzlich verfügt das MCB über eine Schnell-Abtrennung-Einrichtung für Notfälle.

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Der Bausatz des Abrams M1A1 SEP in 1:72 ist der erste Bausatz eines modernen Kampfpanzer von FlyHawk. Die Erstauflage hatte ich bereits hier vorgestellt. Heute folgt aus China nur die Version mit zusätzlichen Bauteilen für ein „mine-clearing blade“ (MCB). Der stabile und gut gefüllte Karton enthält den bekannten Bausatz des Panzers. Auch liegt wieder die Ätzteilplatine mit der Lackierschablone für die Laufrollen bei. Daher ist auch die Bauanleitung die gleiche.

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Im Detail enthält der Karton:

12 Spritzlinge mit 191 Einzelteilen
15 lose Bauteile
2 Bauanleitungen
1 Ätzteiplatine mit Lackierschablone
1 Markierungsbogen

 

Neu sind die Spritzling P und Q, dazu ein Stück Metallkette und ein Stück schwarz lackierten Draht. Der MCM besteht aus 49 Kunststoffteilen, die in der gleichen, hervorragenden Qualität wie der Rest des Bausatzes hergestellt sind. Für den Zusammenbau legt FlyHawk eine separate Bauanleitung bei. Diese Zeichnung sind großformatig und leicht verständlich. (Eigentlich müsste die Bauanleitung des Panzers in der gleichen Größe sein.) Dieses Blatt enthält auch eine Tabelle mit Farbangaben nach AK Interaktive, Mr. Hobby, Tamiya, sowie zwei Spalten mit – offenbar – chinesischen Farbenherstellern.

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Hier die Details der neuen Bauteile:

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Ob sich die Bauteile des MCB auch so modifizieren lassen, das sie im abgesenkten Zustand gebaut werden können, müssen die Fachleute unter den Panzer-Modellbauern klären. Für ein entsprechendes Diorama wäre das auf jeden Fall eine reizvolle Überlegung.

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Der Markierungsbogen von Cartograf ist ebenfalls unverändert. Die für die MCB-Version benötigten Markierungen sind bereits enthalten. Es kann der M1A2 SEP „Absolute Death“ des 3rd Btl., 67th Armored Rgt., 4th Infantry Div., Irak, aus dem Jahr 2003 dargestellt werden.

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Fazit:
Die Qualität und Quantität der Einzelteile machen den Bausatz des M1A2 zu einem echten Highlight der letzten Zeit in diesem Maßstab. Fast 200 Teile für ein Modell in 1:72 sind eine echte Hausnummer! Absolute Kaufempfehlung!

 

Bernd Heller / Modellbauclub Koblenz