06 P1170617  01.01.2018
  Bausatzvorstellung: HALO "UNSC Pelican"
  (Revell, Art.Nr. 00061, Maßstab 1:100)
  von Thomas Schäffter

 

 

Hier liegt uns nun der zweite Bausatz der HALO-Serie von Revell vor. Diesmal ist es der Pelican, ein leicht gepanzerter, aber mit Maschinen- und Raketengeschützen ausgestatteter Landeflieger der UNSC. Der Maßstab ist aber im Gegensatz zum Warthog kleiner.

HALO ist eine Ego-Shooter-Spieleserie, deren einzelne Teile von verschiedenen Firmen für die Microsoft Studios entwickelt wurden. Revell nimmt sich dem mit zwei Modellen an, wobei wir hier den UNSC Pelican besprechen. Der erste Teil, Halo: Kampf um die Zukunft, wurde als Referenzprodukt für die Xbox-Spielkonsole entwickelt und erschien am 15. November 2001. Weitere Teile und Ableger erschienen 2004, 2007, 2009, 2011, 2012, 2013 und 2015. Im Jahr 2017 erschien das vorerst letzte Halo Spiel, Halo Wars 2.

 

Original:

Der D77H-TCI Pelican ist der am häufigsten vertretene Truppentransporter des UNSC. Die Haupteinsatzgebiete des Pelican sind Truppen- beziehungsweise Gütertransporte. Seine Bewaffnung beschränkt sich auf ein Klasse 3-Projektilgeschütz und einen an der Front und ein Klasse-1 Gasbetriebenes Projektil-Geschütz an der Rückseite, doch es existieren weitere, besser bewaffnete Versionen des Pelicans.


In seinem Laderaum im Heck können bis zu zehn Personen transportiert werden und dank einer Magnetfläche hinter dem Laderaum können selbst schwere Frachten wie zum Beispiel ein Scorpion Panzer mit geflogen werden. Ein M274 Mongoose ist sogar klein genug, um in den Laderaum hinein zu passen. Dank der Ladeluke kann der Pelican im Landeanflug Marines schnell und sicher absetzen.


Da der Pelican beim Landeanflug sowie beim Absetzen der Marines sehr langsam ist, wird er während dieser Einsatzphase verletzlich gegenüber Bodenfeuer aller Art. So sind die Verluste unter den Pelican-Besatzungen während des Allianz-Menschen-Krieges extrem hoch. Viele Pelicans werden abgeschossen, während sie Truppen in Gefahrenzonen absetzen.

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 Bausatz:

Der Bausatzkarton hat eine untypische quadratische Form und beinhaltet ein Snap Kit, es wird also kein Kleber gebraucht. Das Fluggerät hat außerdem coole Light & Sound Effekte für noch mehr Action. Batterien sind enthalten (3x LR 44). Als Besatzung sind eine Master Chief und eine Spartan Linda-Figur enthalten. Alle Teile und Figuren sind schon in der entsprechenden Farbe bemalt, so dass auch ein Pinsel nicht gebraucht wird.


Die Ladeluke kann geöffnet und das Landegestell ausgefahren werden. Auch kann man die Flügel und Düsen drehen. Der Bausatz hat Level 2, gehört zur einfach zu bauenden Sorte und ist für Kinder ab 8 Jahre geeignet. Insgesamt sind 50 Einzelteile im Karton, dazu gibt es eine Bauanleitung und ein Stickerbogen mit Aufkleber.

Ein Video über den kinderleichten Zusammenbau, kann man hier sehen:

Kommen wir zu den einzelnen Bauteilen:

07 P1170621   07 P1170621 a   09 P1170625   11 P1170628   13 P1170631

15 P1170635   16 P1170638   17 P1170640   18 P1170643   14 P1170633

 

Weitere Details der Bauteile:

08 P1170622   10 P1170627   12 P1170630   19 P1170644

 

Die diesmal nur s/w Bauanleitung hat 12 Seiten. In ihr wird man in 16 Baustufen übersichtlich und kindgerecht zum fertigen Modell geführt. Warum es diesmal keine farbige Bauanleitung gibt, weiß ich nicht. Der farbige Stickerbogen hat Aufkleber für einen UNSC Pelican. Weitere Sticker oder Decals sind nicht vorhanden. Der Profi kann mit neuer Farbe oder durch Altern und Verschmutzen ein weniger spielzeughaftes Aussehen erreichen.

 

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Fazit:


Revell startet mit zwei Modellen aus der Computerspielbranche in ein neues Segment, mal sehen wie auch das zweite Modell in der Gemeinde ankommt. Dadurch, dass es ein leicht zu bauendes Modell ist, ohne zu kleben, kommt auch ein Nichtmodellbauer damit zurecht. Empfehlenswert!

Wir bedanken uns für die Bereitstellung des Besprechungsmusters. Eine mögliche Bezugsquelle des Modells gibt es hier.

  

Text und Fotos: Thomas Schäffter / Modellbauclub Hoyerswerda e.V.