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 DSC8854kleinIcon 12.08.2017
 Testshot vorgestellt: Airbus Helicopters H145M LUH KSK
 (Revell, Art.Nr. 04948, Maßstab 1:32)
 von Florian Hölzel

 

04948. Auf diese Nummer haben viele Modellbauer schon lange gewartet. Erst für Dezember 2016, dann für April/Mai diesen Jahres und letzten Endes erscheint unter dieser Bausatznummer im September diesen Jahres die H145M LUH des KSK. Die Bundeswehr erhielt dieses Jahr ihre letzte der für die KSK bestellten Maschine. Eigentlich ist die „Basis“ dieses Bausatzes allen bekannt. Dahinter steckt nicht anderes als die EC 145 aus dem Jahr 2005 mit zwischenzeitlich hinzugefügten, neuen, Gußästen. Neu sind jedoch die sechs (noch) grauen und ein klarer Gußast, die dem Bausatz seinen Titel "Neuheit" verpassen. In der Bauanleitung (im Vergleich zu dem Sea Lynx Testshot habe ich diesmal eine dabei) sind jedoch viele Teile, die nicht benötigt werden und auf weitere (zivile) Versionen hindeuten. Auch die Teile an sich versprechen, dass man sich noch auf weitere Versionen freuen kann. Selbstverständlich bleiben auch viele Teile aus dem EC 145 Grundbausatz ungenutzt.

 

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Revell hat hier sehr gut recherchiert. Alles passt, auch wenn man sich mit dem Original auskennt, sehr gut und für die zivilen Versionen sind schon, wie gesagt, viele Teile vorbereitet. Die Details überzeugen, es sind erhabene und versenke Gravuren vorhanden, Schnellverschlüsse an der Heckrotorwellenabdeckung, sowie die Schrauben an der Finne.

 

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Die Details im Innenraum, besonders an den Sitzen sind sehr gut gelungen, was jedoch auf der anderen Seite auch etwas stört, sind die angegossenen Gurte, somit hat man wieder einiges an Arbeit, wenn man diese durch Tape, Bleifolie, oder Ätzteile ersetzen bzw. darstellen möchte. Die beiden Flügeltüren für das Heck sind auch neu, bzw. wurden im vollen gespritzt, sodass man kein Fenster einsetzen muss. Es gibt jedoch keine Hinweise, dass die Bundeswehr die Türen sowohl mit, als auch ohne Fenster hat. Ich sage mal so: Der Modellbauer hat somit noch eigene Freiheit, welche Türen er nehmen möchte.

 

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Die Klarsichtteile weisen keine Schlieren auf, sind separat verpackt, um Kratzer zu vermeiden und überzeugen auch hinsichtlich der Dicke.

Nach 90 Bauabschnitten steht der Hubschrauber fertig vor einem und man hat die Qual der Wahl, welches Kleid man ihm verpasst. Glücklicherweise muss man sich nur zwischen zwei Versionen entscheiden. Diese Entscheidung sollte vorher zu Baubeginn schon getroffen werden, da zwei Versionen gebaut werden können. Einen Truppentransporter (Troop Transport) und eine Überwachungsversion (surveillance).

 

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Die Ölkühlerlüfter (2x Bauteil 60) müssen bearbeitet werden, dies wird aber ausführlich in der Anleitung dargestellt. Hier hat Revell (schon 2005) die Teile identisch gespritzt, dies ist jedoch falsch, da sie sonst falsch angeklebt werden würden und nicht nach oben, wie beim Original, zeigen. Teil Nummer 49A muss auch überarbeitet werden, Maße für den Ausschnitt finden sich aber auch in der Bauanleitung.

Zu den Decals kann ich leider nicht sagen, da es sich hier um einen Testshot handelt und diese noch nicht fertig sind.

 

Hier die Fotos der bereits bekannten Sprinzlinge und deren Einzelteile:

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Fazit:
Was lange währt, wird endlich gut. Was Revell die letzten Jahre an Neuentwicklungen auf den Markt gebracht hat ist echt Spitze. Auch wenn hier und da kleine Fehler vorhanden sind, die ich bei diesem Bausatz noch nicht gefunden habe, lohnt sich das lange Warten dann doch. Natürlich ist es ärgerlich, wenn die Termine verschoben werden, aber dafür hat es sicherlich seine Gründe. Alles in allem, besteht eine Menge Bastelspaß bevor und wie die Decals werden, wird sich zeigen.

Die hier gezeigten Fotos stammen von einem Testshot des Bausatzes. Kurzfristige Änderungen können nicht ausgeschlossen werden. Der DPMV dankt Revell für die Überlassung dieses Musters.

 

Text und Fotos: Florian Hölzel